Gehen der Handelsvertreter bzw. Vertriebshändler und der Unternehmer getrennte Wege, kommt es nicht selten zu Auseinandersetzungen über den Kündigungszeitpunkt und ggf. noch bestehende Abnahmepflichten, rückständige Provisionszahlungen, Ausgleichsansprüche, entgangener Gewinn und/oder Rücknahme von Warenbestand.

Erschwert wird die Geltendmachung der jeweiligen Rechte häufig durch eine unklare Vertragslage, da Verträge teilweise nicht existieren, Vertragsmuster verwandt wurden, die der tatsächlichen Situation nicht angepasst wurden oder aber – der häufigste Fall – das tatsächliche Geschäftsverhältnis der Parteien sich im Laufe der langjährigen Zusammenarbeit gewandelt hat und dies vertraglich nie abgebildet wurde.

Aufgrund unserer Prozesserfahrung in diesem Bereich können wir die richtigen Fragen stellen und sind in der Lage den Sachverhalt mit Ihnen richtig und vollständig aufzuarbeiten und mit entsprechenden Beweisen zu untermauern. Diese Aufarbeitung und Untermauerung der Ansprüche hat sich immer wieder als Kernfrage in Handelsvertreter-Prozessen gezeigt und war ausschlaggebend für die Erfolgsaussichten der Klage bzw. der Verteidigung gegen unberechtigte Ansprüche.