Finanzinstitutionen verfügen häufig nicht über genügend Personalressourcen um Mandate in Gläubigerausschüssen wirksam wahrzunehmen. Teilweise bestehen auch Bedenken gegen die Besetzung von Ausschusspositionen mit Institutsmitarbeitern, da man Reputationsrisiken befürchtet und aus geschäftspolitischen Erwägungen keine unmittelbare Repräsentanz im Gremium wünscht. Dabei kommt die wirksame Wahrnehmung der Kontrolle und die Interessenvertretung des institutionellen Gläubigers im Rahmen des Restrukturierungs- und Insolvenzverfahrens häufig zu kurz.

Hier bietet sich die Mandatierung eines erfahrenen Beraters. Dieser stellt nicht nur sicher, dass die Interessen des institutionellen Gläubigers im Rahmen des Verfahrens die notwendige Berücksichtigung finden, er übernimmt auch die Kontroll- und Berichtspflichten gegenüber den internen Gremien. Damit ist einerseits sichergestellt, dass eine ausreichende „Ferne“ gegenüber dem Verfahren gegeben ist, um Reputatonsrisiken zu minimieren, andererseits hinreichend „Nähe“ gewährleistet ist, um einen sauberen Informationsfluss und Interessenausgleich im Interesse des Gläubigers umzusetzen.

Gerne nehmen wir für Sie die Funktionen eines Gläubigerausschussmitgliedes wahr und stellen da mit sicher, dass Sie über den Verlauf und die Richtung des Verfahrens nicht nur aus „erster Hand“ informiert sind, sondern Ihre berechtigten Interessen im „Konzert der Beteiligten“ hinreichend Gehör finden.